Verrückte aber erfolgreiche Geschäftsideen

Das Potenzial von neuen, außergewöhnlichen Geschäftsideen lässt sich teilweise kaum einschätzen. Tatsächlich überraschen einige Geschäftsideen immer wieder mit ihrem Erfolg. So gibt es auch einige recht skurrile, wenn nicht sogar verrückte Geschäftsideen, die trotz oder gerade wegen ihrer Absurdität zahlreiche Kunden finden und zum Aufbau rentabler Unternehmen führten.

Andere Geschäftsideen sind grundsätzlich immer eine gute Inspirationsquelle für die Entwicklung einer eigenen Geschäftsidee. Die kommenden speziellen Geschäftsideen können mit zum richtigen Mindset verhelfen:

  • Man sollte offen für Außergewöhnliches sein .
  • Der Erfolg lässt sich nicht hervorsagen, insbesondere wenn es sich um ein außergewöhnliches Angebot handelt.
  • Wenn man eine Geschäftsidee hat, sollte man sie testen.
  • Die eigenen Fähigkeiten, Interessen und Hobbies sind wertvolle Ausgangspunkte für ein eigenes Business.

 

Online Dining

Seo-yeon Park aus Südkorea filmt sich beim Essen per Webcam und chattet währenddessen mit ihren Zuschauern. Tatsächlich verdient sie damit im Durchschnitt mehr als 9.000 US-Dollar im Monat. Diese Einnahmen setzen sich aus Spenden, Werbung und Sponsorengeldern zusammen. Ein Grund für den Erfolg mögen die vielen Singlehaushalte in Südkorea sein – dank Videochat muss keiner mehr alleine essen.

 

I Want to Draw a Cat for You

Steve Gadlin zeichnet Bilder von Katzen, stellt diese online und bietet sie zum Kauf an. Jedoch handelt es sich nicht um professionelle Zeichnungen, es sind eher charakteristische Cartoonzeichnungen – Sieh Dir selbst die Gallery an.
Das Ganze begann als Hobby, doch innerhalb von 5 Jahren wurden mehr als 18.000 solcher Bilder gekauft. Steve nimmt $9,95 bzw. $29.95 (mit Farbe) für ein Bild ein und bietet zudem auch T-Shirts mit den Katzenbildern an. Bei 18.000 verkauften Bildern kommt da eine stattliche Summe zusammen.

 

Potatoparcel

Der US-Amerikaner Alex Craig bietet einen besonderen Service von Wunschbotschaften an und zwar beschriftet und verschickt er Kartoffeln mit Botschaften. Potatoparcel nennt sich dieser Service und eine Botschaft auf einer großen Kartoffel kostet 9USD. Craig schreibt die Nachrichten mit Edding per Hand auf die Kartoffel und verschickt sie, sodass der Auftraggeber anonym bleibt.

Nach eigenen Angaben generiert Craig mit diesem Angebot 10.000 Dollar Umsatz pro Monat.

 

Unagi Travel

Unagi Travel ist der Touristenführer für dein Kuscheltier. Mit Unagi Travel kann man sein Kuscheltier auf Reisen durch Japan schicken. Zum Angebot gehören mehrere Reisepakete – beliebt ist die Sightseeingtour durch Tokyo. Die Reise wird gewissenhaft dokumentiert anhand von Beweisphotos und Postings auf der Facebookseite von Unagi Travel. So könne die Besitzer auch in Kontakt zu ihren Freunden bleiben.

 

Reserve A Spot In Heaven

Der Name sagt schon alles. Reserve A Spot in Heaven ist eine Website, auf der jeder einen Platz im Himmel für einmalig $15 kaufen kann. Über die Einnahmen ist nichts bekannt, aber das Angebot ging durch die Medien und besteht nun schon seit 2007 und findet weiterhin Abnehmer. Als nette Geste oder Gag eignet sich das Angebot allemal.

 

FitDeck

Ein Kartendeck mit Fitnessübungen zählt wohl auch eher zu den unkonventionellen Geschäftsideen. Für Phil Black ging die Idee jedoch auf. Er verkaufte diese Kartendecks erfolgreich online und hat sein Angebotsportfolio mittlerweile stark erweitert. Eines seiner Kartendecks kostet um die $14,95 und 2014 setzte FitDeck insgesamt $4.7 Millionen um.

 

IWearYourShirt

Jason Sadler startete sein Business mit $1 Umsatz am Tag. Für $1 trug er einen Tag lang ein T-Shirt, bedruckt mit Werbung für ein Unternehmen. Bilder von sich, dem Shirt und der Werbung postete er fleißig auf seinen sozialen Kanälen und generierte damit Aufmerksamkeit und den gewünschten Werbeeffekt für seinen Auftraggeber. Das Ganze war auf ein 1 Jahresprojekt ausgelegt und die Aufmerksamkeit in den sozialen Medien stieg mit der Zeit. Damit konnte Jason auch die Steigerung seiner Gage von Tag zu Tag rechtfertigen. Während er am ersten Tag nur $1 verlangte, waren es am 2. Tag $2, am 3.Tag $3 und so weiter bis er am letzten Tag seines 1-Jahres-Projektes $365 einnahm.

Dieses ehemalige Ein-Mann Projekt ist zu einem Unternehmen ausgewachsen, welches mittlerweile mehrere Mitarbeiter beschäftigt und weiter expandiert.

 

Hungry Pod

Catherine Keane bietet den Upload von Musik auf iPods an und verdient damit jährlich $100,000. Zu der Idee kam es als ein Freund Catherine $500 anbot, wenn sie ihm seine CD Sammlung komplett auf seinen iPod lädt. Offenbar  ist die Nachfrage für diesen Dienst groß. Bekannt gemacht hat sie ihr Angebot hauptsächlich über Werbemaßnahmen auf Craigslist. Weiterempfehlungen und Mundpropaganda sicherten den Businesserfolg.

 

Run for your lives

Run for your lives ist ein 5 km Rennen durch einen Hinderniskurs . Das Spezielle: Die Läufer treten als verkleidete Zombies oder Flüchtende vor den Zombies an. Für die „Jagd“ als Zombie zahlt man $50, als normalsterblicher Läufer muss man für das Vergnügen gejagt zu werden $57-87 zahlen. Zuschauer sind auch zugelassen, ihnen werden $22 und mehr berechnet.

 

Katzencafé

So genannte Katzencafés sind ein erfolgreiches Geschäftsmodell in Städten wie Tokyo und Osaka. Es handelt sich um gewöhnliche Cafés, außer dass Katzen in diesen Cafés zur festen Ausstattung gehören – Streicheln ausdrücklich erlaubt. Die Katzen sowie die Cafés erfreuen sich großer Beliebtheit.

 

GeesePoliceInc.com

David Marcks wurde während seiner Arbeit auf einem Golfplatz darauf aufmerksam wie störend die Wildgänse auf dem Platz sind. Gleichzeitig stellte er fest, wie effektiv sein Border Collie die Gänse verjagt. Er erkannte damit sowohl Problem, als auch Lösung und startete damit sein Business. Die GeesePolice vertreibt mittlerweile seit über 25 Jahren professionell Wildgänse von jeglichen Plätzen, an denen sie unwillkommen sind. Zur GeesePolice gehören heute mehr als 30 Hunde und 27 Trucks.

 

SomethingStore 

Der SomethingStore richtet sich vor allem an diejenigen, die Überraschungen lieben. In diesem Online Shop weiß man nicht was man kauft. Man kauft ein „Something“ und was man damit erstanden hat, erfährt man erst wenn man es zugestellt bekommt. Ein „Something“ kostet den fixen Preis von $10 und das Versprechen ist, dass der Wert jeden Somethings mindestens bei $10 liegt. Der Shop besteht seit 2007 und hat bis 2015 mehr als 200.000 Somethings vertrieben.

 

Rent-A-Chicken

Urban Farming ist ein anwachsender Trend in den USA. Aus diesem Trend ist auch Rent A Chicken entstanden.  Rent-A-Chicken bietet für $250 alles nötige um die Hühnerzucht auszuprobieren, samt Hennen. Auch in Australien haben sich aufgrund der Nachfrage und dem Testbedarf ähnliche Angebote entwickelt.

 

The Smashing Place

Der Smashing Place in Tokyo erlaubt es Stress und Agressionen abzubauen. Anstatt bei sich zuhause Teller und anderes Geschirr zu zerdäppern, kommen Kunden zum Smashing Place um genau das zu tun. Sie kaufen sich Teller, Tassen etc. und können ihrer Zerstörungswut an einem abgesonderten Platz mit stabiler Wand freien Lauf lassen.

 

WTF Prank Candles

Die Brüder Tyler und Mark Ward lieben Streiche und so basiert auch ihre Geschäftsidee auf einem. Sie bieten auf WTF Prank Candles Duftkerzen an. Allerdings währt der gewohnte, wohlriechende Duft der Kerze nicht bis zum Ende der Brennzeit. Nachdem eine Kerze etwas heruntergebrannt ist, ändert sich auch der Duft hin zu einem Stinktieraroma. Offensichtlich ist der Bedarf nach Streichen groß – die Brüder vertreiben ihre Kerzen immernoch erfolgreich.

 

SantaMail

Viele Kinder schreiben an den Weihnachtsmann, doch selten schreibt er zurück. SantaMail schaffte für diesen Engpass Abhilfe. Eltern konnten bei SantaMail einen persönlichen Brief vom Weihnachtsmann bestellen. Der Gründer von SantaMail soll jetzt mehrfacher Millionär sein. Angespornt vom Erfolg von SantaMail, gibt es auch deutsche Ableger mit diesem Angebot.

 

Sargverleih

Für $50 kann man von Jim Lunsford aus St. Louis einen Sarg mieten. Er selbst hatte mal das Bedürfnis einen Sarg auszuleihen, doch konnte er kein derartiges Angebot finden. Schließlich kaufte er sich einen Sarg und bot ihn im Anschluss zum Verleih an. Er schaltete eine Anzeige zu diesem Angebot und die Nachfrage war so groß, dass es sich zu einem erfolgreichen Gewerbe für Jim entwickelte.

 

Antennaballs

Antennaballs.com vertreibt Smiley-Bälle und andere Motive aus Schaumstoff um die Autoantenne damit zu schmücken.

 

Kennst Du noch weitere Verrückte Geschäftsideen? Schreib sie uns in die Kommentare.